Cheops - Die Geheimnisse um den Bauprozess der Großen Pyramide

Houdin: Cheops

 

Seit die Cheops Pyramide vor über 4.500 Jahren auf dem Giza Plateau errichtet worden ist, haben sich unzählige Reisende, Historiker, Wissenschaftler und interessierte Laien mit dem Bau der Großen Pyramide beschäftigt.
Trotz aller Forschungen, Ideen und Anstrengungen konnte die Frage, „wie wurde die Große Pyramide gebaut?“, bis zum heutigen Tage nicht gelöst werden!
Eine einfache, senkrecht auf die Pyramide zulaufende Rampe ist für den Pyramidenbau auszuschließen. Zu groß wäre der Platz- und Materialbedarf. Wenn man sich die Große Pyramide unter geometrischen Gesichtspunkten ansieht, so fällt auf, dass in den ersten 30m Bauhöhe (von rund 146) schon mehr als 52% des gesamten Bauvolumens verbaut worden sind. In den oberen 46m stecken gar nur 3% der gesamten Baumasse.
Jean-Pierre Houdin sucht in seinem Buch „Cheops – Die Geheimnisse um den Bauprozess der Großen Pyramide“ den „Missing Link“ zwischen einfachen Baumethoden und der Fragestellung, wie die alten Ägypter die relativ wenigen Steinblöcke der oberen Steinlagen in die Höhe bekommen haben.
Um das Problem des Pyramidenbaus zu bewältigen, nimmt Houdin in seinem Buch eine Kombination aus mehreren Methoden an:

  • Eine große Rampe bis in 43m Höhe. – Diese Rampe hätte mit einer Länge von ca. 425m noch einen recht akzeptablen Platzbedarf und würde die Anlieferung von rund 73% des gesamten Baumaterials ermöglichen.
  • Ein Gegengewichtszugsystem in der Großen Galerie dient dem Anheben der großen Granit- und Kalksteinriegel für die Decke der Königskammer und der Entlastungskammern.
  • Die relativ wenigen verbleibenden Steinblöcke, die oberhalb der 43m Höhenmarke noch benötigt wurden, konnten mit Hilfe einer innenliegenden Spiralrampe nach oben befördert werden. Diese innenliegende Spiralrampe ist nach Houdin ein entlang der Kanten, schräg nach oben führender, etwa 2m breiter Korridor, an dessen Enden während des Baus jeweils eine kleine Wendeplattform vorhanden war.

Houdins Ausführungen und Überlegungen erscheinen zum Teil auf den ersten Blick recht überraschend: Ein Gang, der sich wie eine Wendeltreppe innerhalb des Bauwerkes an den Seiten der Pyramide empor windet, um die restlichen 27% der Steinblöcke nach oben zu befördern?
Fakt ist jedoch, dass die Größe der Steinblöcke nach oben hin abnimmt. Es wird noch besser: Zwischen 1986 und 1987 wurden in der Pyramide unter Schirmherrschaft der EDF-Stiftung mikrogravimetrische Messungen durchgeführt. Die Auswertungen der Messungen ergaben damals Anomalien in der Dichte der Pyramide, die eine merkwürdige Spiralform ergaben – eine Form, die sich mit dem Ansatz von Houdin zu decken scheint.
Sinn und Zweck der Großen Galerie innerhalb der Cheops Pyramide ist bis zum heutigen Tage nicht geklärt. Als einfacher Lagerort für die Granitblockiersteine während des Baus hätte sie wesentlich kleiner gebaut werden können. Ist die einzigartige Große Galerie nur deswegen da, weil man solch einen „Raum“ für das von Houdin vorgeschlagene Gegengewichtssystem dringend brauchte, um die schweren Granit- und Kalksteinbalken für die Königskammer nach oben zu bekommen?
Das Buch „Cheops – Die Geheimnisse um den Bauprozess der Großen Pyramide“ kann die Gesamtproblematik des Pyramidenbaus nicht klären, bietet aber interessante, neue Ideen zu Detailproblematiken. Sogar für die mysteriösen Schächte in der Königinnenkammer hat Houdin einen ganz einfachen und praktischen Erklärungsversuch.
Plausibel und verständlich sind Houdins Ideen, die in dem Buch mit sehr vielen Bildern, wie in einer Pyramidenbauanleitung, dem Leser nahe gebracht werden. Es bleibt zu Hoffen, dass seine Theorien zum Pyramidenbau in der Praxis einmal genauer untersucht werden.


Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Philipp von Zabern;
Auflage: 1 (12. November 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3805338481
ISBN-13: 978-3805338486
Preis: 29,90€

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